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Informationsbeschaffungsmaßnahme
lilly-charlotte, Freitag, 19. Januar 2007, 19:39
Liebe Suchende,
auch wenn Sie sich in den letzten Tagen so konsequent immer wieder bemüht haben und ich Sie in dieser Hinsicht nur ungern enttäusche: Hier werden Sie die Adresse für Ihre Bewerbung beim BND nicht finden.
Aber Motivation will belohnt werden und daher hier etwas, was Ihnen evtl. weiterhilft.
Diese Hilfestellung ist selbstverständlich kostenfrei, unverbindlich und ausschließlichamüsierten ehrenhaften Motiven entsprungen.
Aufgeklärte Grüsse und trotzdem vielen Dank fürs Vorbeischauen.
auch wenn Sie sich in den letzten Tagen so konsequent immer wieder bemüht haben und ich Sie in dieser Hinsicht nur ungern enttäusche: Hier werden Sie die Adresse für Ihre Bewerbung beim BND nicht finden.
Aber Motivation will belohnt werden und daher hier etwas, was Ihnen evtl. weiterhilft.
Diese Hilfestellung ist selbstverständlich kostenfrei, unverbindlich und ausschließlich
Aufgeklärte Grüsse und trotzdem vielen Dank fürs Vorbeischauen.
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Bewegungslos
lilly-charlotte, Mittwoch, 17. Januar 2007, 19:40
Es ist so verdammt schwierig, einfach auszuharren.
Auszuharren, während jemand langsam in einem Schlick versinkt, der jeder Daily Soap spottet.
Wenn man darauf achtet, sieht man die feinen Verletzungen an der Innenseite der Arme. Nur ab und an, nur ein Zeichen. Die Katze war es mittlerweile nur noch für diejenigen, bei denen der Schein gewahrt bleiben muss.
Und doch läuft man immer wieder vor eine gedankliche Mauer, einen Schutzwall. Hilflosigkeit zu schwach für das, was man fühlt.
Auszuharren, während jemand langsam in einem Schlick versinkt, der jeder Daily Soap spottet.
Wenn man darauf achtet, sieht man die feinen Verletzungen an der Innenseite der Arme. Nur ab und an, nur ein Zeichen. Die Katze war es mittlerweile nur noch für diejenigen, bei denen der Schein gewahrt bleiben muss.
Und doch läuft man immer wieder vor eine gedankliche Mauer, einen Schutzwall. Hilflosigkeit zu schwach für das, was man fühlt.
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Ansichtssache
lilly-charlotte, Montag, 15. Januar 2007, 18:59
Aha. Da bin ich also altmodisch.
Weil ich ein Faible für Papier habe.
Weil mein Schreibtisch mit Zetteln und Notizen aller Art bedeckt ist. Und die Notizen noch nicht mal sauber gegliederte To-Do-Listen sind, deren abgehakte Positionen den Eindruck eines wohlgeordneten Lebens vermitteln könnten. Sondern kreuz und quer beschriebselte Papierstücke, alles durcheinander, Telefonnummern, Daten, Skizzen.
Weil ich zwar alles Termine auch in den elektronischen Kalender eintrage, aber die Reminder regelmäßig wegwedele wie etwas, was sich gerade in einem ungünstigen Moment auf dem Monitor niedergelassen hat. Ohne den Inhalt wirklich zur Kenntnis zu nehmen, er findet einfach nicht den Weg ins Langzeitgedächtnis, manchmal nicht mal ins Kurzzeitgedächtnis, da kann ich mich noch so sehr bemühen.
Weil eben nur das, was im Filofax eingetragen ist, wirklich wichtig ist.
Weil mich nicht nur der Organizer begleitet, sondern auch tatsächlich noch ein Notizbuch.
Weil ich E-Mails als lebensnotwendig und unschätzbar praktisch empfinde, ihnen verbunden bin, aber die Bindung ist leicht zu kappen - ein Klick und die Existenz verliert sich. Man bekommt einfach so viele, davon zu viele Unwichtige. Das konditioniert, ein Schlüsselwort und der kopfeigene Spam-Filter reagiert. Weg damit.
Weil ich auch Briefe mag. Die man zerknüllen, stapeln, aussortieren kann.
Weil mir nicht vorstellen kann, irgendwann nur noch e-Books zu lesen.
Ich habe drüber nachgedacht. Solange es nicht unumgänglich notwendig ist, bleibe ich ganz gerne altmodisch. Nicht zu verwechseln mit reaktionär. Und jetzt geh und spiel mit deinenPuppen elektronischen Begleitern - Baby.
Weil ich ein Faible für Papier habe.
Weil mein Schreibtisch mit Zetteln und Notizen aller Art bedeckt ist. Und die Notizen noch nicht mal sauber gegliederte To-Do-Listen sind, deren abgehakte Positionen den Eindruck eines wohlgeordneten Lebens vermitteln könnten. Sondern kreuz und quer beschriebselte Papierstücke, alles durcheinander, Telefonnummern, Daten, Skizzen.
Weil ich zwar alles Termine auch in den elektronischen Kalender eintrage, aber die Reminder regelmäßig wegwedele wie etwas, was sich gerade in einem ungünstigen Moment auf dem Monitor niedergelassen hat. Ohne den Inhalt wirklich zur Kenntnis zu nehmen, er findet einfach nicht den Weg ins Langzeitgedächtnis, manchmal nicht mal ins Kurzzeitgedächtnis, da kann ich mich noch so sehr bemühen.
Weil eben nur das, was im Filofax eingetragen ist, wirklich wichtig ist.
Weil mich nicht nur der Organizer begleitet, sondern auch tatsächlich noch ein Notizbuch.
Weil ich E-Mails als lebensnotwendig und unschätzbar praktisch empfinde, ihnen verbunden bin, aber die Bindung ist leicht zu kappen - ein Klick und die Existenz verliert sich. Man bekommt einfach so viele, davon zu viele Unwichtige. Das konditioniert, ein Schlüsselwort und der kopfeigene Spam-Filter reagiert. Weg damit.
Weil ich auch Briefe mag. Die man zerknüllen, stapeln, aussortieren kann.
Weil mir nicht vorstellen kann, irgendwann nur noch e-Books zu lesen.
Ich habe drüber nachgedacht. Solange es nicht unumgänglich notwendig ist, bleibe ich ganz gerne altmodisch. Nicht zu verwechseln mit reaktionär. Und jetzt geh und spiel mit deinen
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