Innenansichten
Dienstag, 13. Juni 2006
Leerlauf
lilly-charlotte, Dienstag, 13. Juni 2006, 22:41
Eigentlich sollte man sich doch mit Unausweichlichem anfreunden. Und wenn das Anfreunden partout nicht klappen mag, dann doch zumindest den inneren Schalter auf "Abfinden" umstellen.

Aber mein innerer Schalter klemmt gerade irgendwie. Verharrt irgendwo in der Mitte zwischen "Eigentlich will ich, daß alles so bleibt" und " Zeit für etwas Neues".
Vielleicht, weil ich für "Das Neue" noch keine wirkliche Idee habe. Nur diese Ahnung, daß es Veränderungen wird geben müssen - geben wird.

Seufz. Wer hat heute noch geschrieben, daß bloggen bei heißem Wetter melancholisch macht? Wird hiermit offiziell bestätigt.

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren



Sonntag, 11. Juni 2006
lilly-charlotte, Sonntag, 11. Juni 2006, 13:05
Es ist schön, mit. L. im Grünen zu sitzen. Eineinhalb Jahre haben wir Tür an Tür gewohnt.
L.s Leben war immer schon in der Zeit fernab vom Alltäglichen, Normalen, immer extrem, immer intensiv, immer auf der Überholspur.
Trotz unserer Unterschiede mochten wir uns auf Anhieb. Vielleicht, weil er einer der unbequemsten, aber authentischten Menschen ist, die ich kenne.

Nach seinem Auszug ist der Kontakt erst einmal schleichend eingeschlafen. Zuviel passiert, zu weit weg, zuwenig Zeit. Die Vertrautheit und die Nähe, die aus der Tür-an-Tür-Connection resultierte, ebbte langsam ab, die so unterschiedlichen Lebensstile machten sich bemerkbar.

Vor ein paar Tagen dann der Anruf und die Einladung in sein neues Domizil.
Wir sitzen draußen, reden über Banales, Tiefschürfendes, Persönliches, Alltägliches.
Mir fällt auf, daß ich das vermisst habe. Daß die neuen Nachbarn, die nun in seiner Wohnung leben, nett sind, aber kein Ersatz.

Als ich nach Stunden gehe, aber ich das Gefühl, ein kleines Stück Vertrautes wiederbekommen zu haben.
Ob es wohl bleibt? Vielleicht bis zum nächsten Anruf.

Permalink (1 Kommentar)   Kommentieren



Mittwoch, 7. Juni 2006
lilly-charlotte, Mittwoch, 7. Juni 2006, 11:15
I drank too much last night, got bills to pay
My head just feels in vain...

*summ*

Nein, summen ist doch keine gute Idee, autsch.

Hochzeiten mitten in der Woche sind doch etwas anstrengend, stelle ich fest. Auch wenn es mehr ein abendlicher Höflichkeits-Hochzeits-Besuch war.

Wie ich zu der plötzlichen Überzeugung kam, daß ich Sekt vertrage, bleibt mir allerdings ein Rätsel.
Außerdem fällt mir partout nicht mehr ein, aus welchem Lied diese Textzeilen sind, die mir schon den ganzen Morgen im Kopf umhergeistern...

Egal. Jetzt erst noch einen "Erste-Hilfe-Kaffee" und dann weiter.

Permalink (7 Kommentare)   Kommentieren



... ältere Einträge